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Rollbewegungen
Kennzeichen
Rollen sind rotatorische Bewegungen des Körpers
um momentane Drehachsen (vorwärts, rückwärts, seitwärts). Verbunden mit der Rotation, bedingt durch die
Auflage des Körpers auf einer Unterlage, ist eine
translatorische Bewegungskomponente (Bewegung in linearer Richtung).
Systematische
Einteilung mit strukturellen Übergängen

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Felgbewegungen
Kennzeichen
und Grobgliederung
Wesentliche Kennzeichen der Felgbewegungen sind
• rückwärts gerichtete,
rotatorische Bewegung des Körpers um eine Drehachse (feste, annähernd feste oder
momentane Drehachse) bei gebeugten Hüftgelenken.
• die Streckung der Hüftgelenke nach
einer Teilrotation des Körpers, wobei der Körperschwerpunkt sich annähernd geradlinig von der Drehachse weg bewegt (translatorischer
Bewegungsabschnitt).
Man kann
»kleine« und
»große« Felgbewegungen voneinander unterscheiden.
Felgnahe
Bewegungen - Strukturübergänge
Es gibt eine ganze Reihe von Bewegungsabläufen,
die den Felgen nicht eindeutig zugeordnet werden können, die jedoch neben anderen auch Merkmale von Felgen
aufweisen.
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Kippbewegungen
Kennzeichen
Kippbewegungen sind dadurch gekennzeichnet, dass
der Körper
durch eine Beinbeschleunigung, die abgebremst wird, in eine höhere Position
gelangt. Die Beinbeschleunigung entsteht durch eine dynamische Hüftstreckung nach
einer Beugung. Durch lmpulsübertragung von den Beinen auf den Rumpf nach der
Beinbeschleunigung (Kippstoß, -schub) in Verbindung mit Druck-, Zug-, Stemmtätigkeit der Arme
wird der Schultergürtel über die Stützstellen angehoben (um ganze oder doppelte Armlänge). Der Körper führt während der Kippbewegung eine Teilrotation um die jeweilige
Drehachse aus.
Sind Kippbewegungen mit einer Pendelbewegung oder einer
Umschwungbewegung, also einer ganzen Drehung um Breitenachsen, verbunden,
spricht man, entsprechend
der strukturellen
Übergänge, von
Kippaufschwüngen bzw. von Kippumschwüngen.
»Reine« Kippbewegungen
sind somit nur aus der Ruhelage als vorwärts gerichtete
Bewegungen möglich.
Sämtliche rückwärtsgerichteten, bislang noch so bezeichneten,
Kippbewegungen werden hier, soweit sie aus der Ruhelage beginnen, den
Felgbewegungen, soweit sie mit einem Pendel- bzw. Umschwung verbunden
sind, den Aufschwung- bzw. Umschwungbewegungen zugeordnet, da typische
Merkmale der Kippbewegungen fehlen und von daher eine Eingliederung in
diese Strukturgruppe nicht mehr gerechtfertigt sein dürfte.
Systematische
Einteilung der Kippbewegungen

Kriterium für eine Unterteilung
der Kippbewegungen in verschiedene Gruppen ist die
Bewegung des Körperschwerpunkts
im Gesamtbewegungsablauf.
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Überschlagbewegungen
Kennzeichen
Überschlagbewegungen
sind Bewegungsfertigkeiten, die sich durch Rotation um Körperbreitenachsen
oder -tiefenachsen um mindestens 360° auszeichnen, verbunden mit horizontal gerichteter
Bewegung (Translation).
Man unterscheidet gestützte
Überschlagbewegungen
von freien Überschlagbewegungen (Salti) vorwärts, rückwärts, seitwärts in gehockter,
gebückter
oder gestreckter Körperhaltung. Sie können dynamisch-schnell oder langsam-geführt geturnt werden.
Überschlagbewegungen
können
aus dem Sprung (Abdruck), dem Hangschwingen oder dem Stützschwingen erfolgen.
Systematische
Einteilung
Der folgenden Einteilung von
Überschlagbewegungen liegen zwei Kriterien zugrunde:
•
die Bewegungsrichtung: vorwärts oder rückwärts oder seitwärts
• die Art der Ausführung: gehockt und
gebückt, gestreckt.

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Auf- und Umschwungbewegungen
Kennzeichen
Auf- und Umschwungbewegungen sind Teil- bzw. Ganzrotationen des Körpers in
senkrechter Ebene um feste, bzw. annähernd feste
Drehachsen, parallel zur Körperbreitenachse.
Bei Aufschwungbewegungen wird eine Höhendifferenz zwischen Ausgangs- und
Endlage überwunden unter Annäherung des Körperschwerpunkts an
die Drehachse,
nachdem er den tiefsten Punkt durchschwungen hat.
Bei Umschwungbewegungen - vorwärts oder rückwärts - sind
Ausgangs- und Endlage weitgehend gleich. Der Körperschwerpunkt nähert sich nach Durchschwingen des tiefsten Punktes der Drehachse
an.
Systematische
Einteilung

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